In den 1980er und 1990er Jahren war Bali in aller Munde. Ein Top-Ziel für Flitterwochen, ein beliebter Sommerurlaubsort, ein Geheimtipp unter reichen Prominenten aus aller Welt … die Paradiese der Welt schienen mit einem einzigen Wort ausgelöscht worden zu sein: Bali. Was sollte es sonst noch geben? Doch mit dem unerwarteten Aufstieg exotischer Reiseziele in der Nähe des Westens geriet diese abgelegene indonesische Insel in Vergessenheit. Jetzt, in den 2020er Jahren, feiert sie ihr Comeback als Top-Reiseziel. Und besonders im Frühjahr 2026 scheint eine Reise nach Bali ein absolutes Muss zu sein! Also, lasst uns die fast vergessenen Reisetipps wie-derentdecken!
Anreise nach Bali
Um die Insel Bali zu erreichen, können Sie am Hauptflughafen Indonesiens, Jakarta Hatta (CGK), landen und von dort aus Inlandsflüge nach Bali nehmen. Alternativ können Sie, indem Sie die besten Routen studieren, direkt am internationalen Flughafen Bali Denpasar Ngurah Rai (DPS) landen und sofort vor Ort sein. Von allen Flughäfen aus können Sie mit exzellenten, maßgeschneiderten privaten Transferlösungen reisen, die im Voraus gebucht und organisiert werden und Ihnen auch helfen, verschiedene Zwischenstopps in Ihre Reiseroute einzubauen.
Warum nach Bali zurückkehren?
Warum ist Bali wieder so beliebt geworden? Das liegt an einer gut durchdachten Tourismusstrategie, die Indonesien während der Covid-Pandemie umgesetzt hat. Tatsächlich wurden ab 2020 bedeutende Verbesserungen im Transportwesen geplant, das Angebot für alle zugänglicher gemacht (also nicht mehr nur Resorts für Wohlhabende), und schließlich wurde viel Raum für digitale Nomaden und mobiles Arbeiten mit exzellenten Internetverbindungen geschaffen.
Aber die Rückkehr nach Bali war jenseits der wirtschaftlichen Vorteile unvermeidlich. Denn die Schönheit dieses Landes muss entdeckt und erlebt werden. Und sie geht weit über die üblichen exotischen Strände hinaus.
Bali lockt natürlich mit Meer und Entspannung, aber auch mit spektakulären Tempeln, buddhistischen Klöstern, unberührten Wäldern und einzigartigen Hügellandschaften. Da es Hunderte von Reiserouten auf Bali gibt, stellen wir Ihnen hier nur die bekanntesten und sehenswertesten Orte vor – besonders für Erstbesucher!
Bali und das Meer
Bali und das Meer gehören untrennbar zusammen, denn Bali ist im Grunde das Meer. Besucher suchen vor allem die Strände und das kristallklare Wasser mit seiner faszinierenden Unterwasserwelt. Einige Namen sind vielleicht nicht jedem ein Begriff: Padang Beach mit seinen Kalksteinfelsen und den bei Surfern beliebten Wellen; Jimbaran mit seinen vielen traditionellen Fischrestaurants entlang des weißen Sandstrandes; Nusa Dua, der Strand der Reichen und Schönen.
Andere Strände wurden erst kürzlich entdeckt, haben sich aber bereits zu echten Touristenmagneten entwickelt. Beispiele hierfür sind das beschauliche Sanur, der traumhafte „Goldene Strand“ von Kuta und die vielen romantischen, ruhigen und abgelegenen Strände wie Uluwatu oder Thomas Beach. Berühmt für ihre wilde, fast verlassene Atmosphäre, obwohl die Fischerdörfer noch immer existieren, sind die kleinen Strände an der Bukit-Küste die neuesten Geheimtipps – kleine, noch unberührte Juwelen.
Balinesische Kultur und Kunst
Entdecken Sie die balinesische Kultur in der Hauptstadt Denpasar. Hier werden der Königspa-last, der Satria-Palast, die Sakenan-Tempel und die Museen Ihnen einen ersten, angenehmen Eindruck vom Geist der Insel vermitteln.
Die Tempel mit ihren hoch aufragenden, mit Gold und geometrischen Mustern verzierten Pagoden sind der Stolz der Kunstszene Balis. Zu den bekanntesten zählen der Lotus-Tempel in Ubud, der schwimmende Tempel (Pura Ulun Danu) auf dem Bratan-See in Bedugul, der Klippentempel (Dalem Pemutih) mit Blick auf das Meer in Geger an der Westküste der Insel, der Luhur Batukaru – ein Tempel inmitten eines dichten Regenwaldes – und der Pura Rambut Siwi – der ikonische Tempel in Medewi.
Weitere Orte, die man unbedingt gesehen haben muss, um Balis historische und künstlerische Seele zu erleben, sind die Königsstadt Klungkung, die weitläufigen Reisfelder von Sidemen, die Kunstgalerien von Mas, die Straßenkunst von Canggu und die traditionellen Tänze im Tempel Pura Desa Singapadu in Batubulan.
Regenerativer Tourismus
Bali erlebt ein Comeback, auch dank der Projekte für „regenerativen Tourismus“. Bei dieser Art von Tourismus engagieren sich ausländische Besucher gemeinsam mit Einheimischen für die Verbesserung von Orten und Umwelt, die offensichtlich geschädigt sind.
Aufforstung, Wiederherstellung von durch Sturmfluten beschädigten Stränden, Reisernte … dies sind nur einige Beispiele für diese Art von Tourismus, eine „fortgeschrittene“ Form des Erlebnistourismus. Zu diesen Erlebnissen gehören auch balinesische Kochkurse (zur Bewahrung alter Volksrezepte), die Arbeit auf Bio-Bauernhöfen, um die Bevölkerung über neue Anbaupflanzen aufzuklären, und die Restaurierung antiker Tempel und Denkmäler.
Bali erleben, indem man Teil von Bali wird und einen positiven Beitrag leistet. Ist das nicht der schönste Urlaub, den man sich vorstellen kann?
