Insel Aruba: Tourismus, Fantasie und eine grüne Zukunft | Reiseblog Transfeero

Insel Aruba: Tourismus, Fantasie und eine grüne Zukunft

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Achtung! Aruba ist kein typischer Urlaub! Seien Sie darauf vorbereitet, denn es ist kein gewöhnliches exotisches Reiseziel mit Palmen, Wellen und Cocktails am Strand. Hier ist die Bevölkerung im Aufbruch. Und sie entwickelt sich in die Zukunft, mit umweltfreundlichen und inklusiven Strategien, die ein harmonisches Zusammenleben von Mensch und Natur anstreben. Deshalb sollten Sie die Insel mit offenen Augen und neugierigen Blicken erleben – beim Schwimmen und Baden. Aruba liegt am Rande der Karibik, ein kleines Eiland vor der Küste Venezuelas, und ist per Flugzeug über den Flughafen Aruba Queen Beatrix (AUA) erreichbar. Es gibt Direktflüge aus den Niederlanden (und Europa), den USA und der Karibik.

 

Die Strände von Aruba: welche und wo?

Kein Zweifel: Die Strände sind der Hauptgrund, warum Touristen Urlaub und Kreuzfahrten auf Aruba buchen. Das Bild ist typisch für Postkartenmotive: weiße Sandstrände, Palmen, blaue Wellen und pure Entspannung.

Die schönsten Strände liegen an der Westküste, wo sich auch die Hauptstadt Oranjestad befindet. Besonders hervorzuheben ist der Eagle Beach: Zwei Kilometer atemberaubende Natur, ein beliebter Ort für Meeresschildkröten, die dort ihre Eier ablegen! Der etwas weiter nördlich gelegene Palm Beach ist der Strand der Reichen und Schönen mit einer Promenade, gesäumt von luxuriösen Restaurants, Hotels und Geschäften. Auch  Arashi befindet sich an dieser Küste und trägt den Titel „schönster Strand der Insel“.

Direkt nach der Landung, vor dem Flughafen, eröffnet sich Ihnen der Blick auf die langgestreckte Renaissance Island – ein privates, aber zugängliches Paradies und der ideale Lebensraum für wunderschöne rosa Flamingos. Auf Aruba ist sie daher auch als „Flamingo Beach“ bekannt. Auf der anderen Seite der Insel, im Südosten, liegt eine wenig bekannte Bucht mit dem schönsten Meeresgrund der Insel: Mangel Halto – ein Paradies zum Tauchen! Wer es etwas wilder mag, sollte stattdessen die Küste des Arikok-Nationalparks besuchen. Von hier aus hat man einen atemberaubenden Blick auf die Strände von Malmok und Boca Catalina. Höhlen, natürliche Pools und Meeresgründe mit seltener Fauna und prächtiger Meeresflora erwarten die Besucher.

 

Aruba-Reiseplan: Viel mehr als nur Meer

Aruba ist berühmt für seine strahlend weißen Sandstrände, das türkisfarbene Wasser und den beständigen Sonnenschein. Doch der Reiz der Insel reicht weit über die Küste hinaus. Abseits der beliebten Resorts entdecken Besucher eine Landschaft, die von wüstenähnlichem Terrain, faszinierender Geschichte, lebendiger Kultur und einzigartigen Naturwundern geprägt ist. Wer Aruba jenseits der Strände erkundet, entdeckt eine ruhigere und abenteuerlustigere Seite dieses karibischen Reiseziels.

Eine der beeindruckendsten Attraktionen der Insel ist der Arikok-Nationalpark, der fast 20 Prozent der Landfläche Arubas bedeckt. Der Park bietet einen faszinierenden Kontrast zum Bild einer tropischen Insel: zerklüftete Hügel, kakteenreiche Landschaften, versteckte Höhlen und Panoramablicke auf die Küste. Der Park beherbergt auch einheimische Wildtiere, darunter Arubas einzigartige Klapperschlangenart und farbenprächtige Vögel.

Das kulturelle Erbe der Insel lässt sich in Oranjestad erkunden, wo farbenfrohe Architektur aus der niederländischen Kolonialzeit, Museen, Geschäfte und lokale Restaurants für eine lebendige Atmosphäre sorgen. Das Aruba History Museum im Fort Zoutman erzählt die Geschichte von Arubas indigenen Wurzeln, der Kolonialzeit und der Entwicklung zu einer modernen karibischen Gesellschaft. Ein Spaziergang durch Oranjestad offenbart zudem die Mischung aus niederländischen, lateinamerikanischen, karibischen und indigenen Einflüssen, die die Insel prägt. Für einen weiteren Einblick in Arubas Geschichte lohnt sich ein Besuch der Ruinen der Bushiribana Goldmühle. Die im 19. Jahrhundert während Arubas Goldgräberzeit erbauten Steinreste erheben sich eindrucksvoll vor der zerklüfteten Nordküste der Insel.

Die Casibari-Felsformationen bestehen aus massiven Felsblöcken, die über die Landschaft verstreut sind und natürliche Wege und Aussichtspunkte über die Insel bilden. Das Klettern zwischen diesen uralten Felsen bietet eine ganz neue Perspektive auf Arubas Geografie. Ein weiterer unvergesslicher Stopp ist der California Lichtturm an der Nordspitze der Insel. Von dort aus genießen Besucher einen atemberaubenden Panoramablick auf die Küste und die umliegende Wüstenlandschaft. Arubas Strände sind zweifellos wunderschön, doch der wahre Charakter der Insel offenbart sich im Landesinneren. Von Nationalparks und historischen Ruinen bis hin zu kulturellen Sehenswürdigkeiten und dramatischen Landschaften bietet Aruba weit mehr als nur Entspannung am Meer. Reisende, die sich jenseits der Küste wagen, entdecken eine Insel voller Geschichten, Natur und Erlebnisse, die einen Besuch zu einem unvergesslichen Erlebnis machen.

 

Aruba und der Kampf der Frauen für den Umweltschutz

Wussten Sie, dass auf Aruba einst eine der größten Ölraffinerien der Welt stand? Wer hätte das gedacht! Sie wurde 1985 stillgelegt und liegt noch immer da – ein riesiges, vergessenes Gerippe, das die Kulisse einer bezaubernden Bucht bildet, die bei den Einheimischen sehr beliebt ist.

Das Gelände wartet auf Abriss und Neubebauung, doch seine Ruinen erinnern uns auch an den großen Kampf, den die Einheimischen – insbesondere die Frauen – im Namen der Ökologie geführt haben. Premierministerin Evelyn Wever-Croes eröffnete die Diskussion mit einem Gespräch über politische Veränderungen im Bereich Nachhaltigkeit; lokale Geschäftsfrauen und Frauen aus dem Alltag, die ihre Kinder und Ehemänner mit einbezogen, führten die Diskussion fort. Heute lehrt uns Aruba, dass wir uns um die Umwelt kümmern können, ohne den Tourismus zu beeinträchtigen. Dieser Kampf wird wahrlich zu einem Ehrenzeichen. Touristen lieben Orte, die ihre Umwelt respektieren!

Die Niederlande, zu denen Aruba gehört, verdienen dafür Anerkennung, obwohl die Insel politisch autonom ist und einen eigenen nationalen Gouverneur hat. Die niederländische Umweltpolitik hat viel zum Schutz einiger Paradiese im Ausland beigetragen und sie noch schöner und attraktiver gemacht – sowohl für Einheimische als auch für Touristen.

 

Die Insel der Künstler

Arubas Schönheit inspiriert unzählige Kreative. Nicht nur Einheimische, sondern auch Ausländer finden hier einen sicheren Hafen für ihre Fantasie. Da ist der ehemalige niederländische Börsenmakler, der hier sein Talent für die Malerei entdeckte und heute so realistische Bilder malt, dass sie wie Fotografien wirken. Da ist die abstrakte Künstlerin, die auf der Insel geboren und aufgewachsen ist und versucht hat, „zu fliehen“ und sich in Europa eine Zukunft aufzubauen; doch dann kehrte sie zurück, angezogen von der Sehnsucht nach dem Paradies. Da sind junge Computerdesigner, die statt eines Wolkenkratzers in der New Yorker Innenstadt ein helles Kolonialhaus in Oranjestad als Atelier gewählt haben und dort mit Computern Kunst schaffen und gleichzeitig vielen Einheimischen Arbeit geben.

All diese Künstler haben ihre Ateliers auf Aruba und verkaufen nicht nur ihre Kunst, sondern auch unvergessliche Erinnerungen an die Insel. Sie streben eine Zukunft mit aktivem, erlebnisorientiertem Tourismus an, bei dem Besucher weit mehr erleben als nur im Meer zu schwimmen. Wir haben ihre Namen bewusst nicht genannt. Wir möchten Urlauber auf der Insel einladen, diese Kreativen selbst kennenzulernen und so die Orte und Veranstaltungen zu erkunden und ihren Horizont zu erweitern

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Verfasst von

Grazia Musumeci

Born in Catania, I have a PhD in Foreign Languages ​​and have been working as a translator, web writer, and web data/content editor in the publishing and tourism sectors since 1999. In addition to Italian, I speak fluent English (advanced level) and have a good knowledge of French and Spanish. I also have a quite good knowledge of German. In my spare time, I enjoy writing, taking photos and ...trying to learn Arabic!

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