Heute möchten wir Ihnen die Insel Capri vorstellen. Ihre Licht- und Schattenseiten, wobei „Schatten“ nicht etwa Probleme bedeuten (die gibt es natürlich auch, aber wir suchen nicht danach), sondern versteckte, geheime Orte, weniger touristisch und nicht weniger schön. Die klassischen Schönheiten dieser besonderen Insel sind unübersehbar, aber man sollte sich auch nicht im Offensichtlichen verlieren. Begeben Sie sich auf die Suche nach dem, was sonst niemand sucht! Wie? Ganz einfach! Landen Sie am Flughafen Neapel-Capodichino (NAP) und nutzen Sie einen unserer komfortablen, schnellen und vor allem auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittenen Transfers mit Chauffeur, der Sie zum Hafen von Neapel oder zu den Anlegestellen von Sorrent bringt, um die Fähren nach Capri zu nehmen. Ihr schönster Urlaub hat gerade erst begonnen!
Ein wunderschöner „Pantoffel“
Aus der Ferne betrachtet, wirkt Capri wie ein langer, eleganter Pantoffel, der vor der Halbinsel von Sorrent zu treiben scheint. Anders als andere Inseln im Golf von Neapel ist sie nicht vulkanischen Ursprungs. Capri entstand durch den Abbruch des Felsstreifens, der die Insel mit der Küste verband. Aufgeteilt zwischen den beiden Gemeinden Capri und Anacapri, ist sie weltweit berühmt für Sehenswürdigkeiten wie die weißen Felsnadeln, die Blaue Grotte und die Villen der wohlhabenden Herren, die hier seit dem 19. Jahrhundert leben.
Die traditionelle Capri-Tour
Capri ist reich an Natur- und Architekturschätzen, die Touristen bei ihrer Ankunft bewundern möchten. Eine traditionelle Inselrundfahrt ist daher ein Muss, denn Capris Wunder sind es absolut wert.
Marina Grande ist Capris offizieller Willkommenstreffpunkt für Besucher. Der von farbenfrohen Häusern umgebene Hafen ist das schönste Juwel und beherbergt die Piazzetta. Der zentrale Platz der Stadt heißt eigentlich Piazza Umberto, wird aber heute von allen nur noch „la piazzetta“ (kleiner Platz) genannt. Er ist bekannt für seine charmanten Cafés und Live-Veranstaltungen, aber auch für seine strenge Kleiderordnung und die Lärmschutzbestimmungen, die die ausgelassene Stimmung der Touristen oft dämpfen.
Ein weiteres Muss sind die Via Camerelle, die Einkaufsstraße, und die Via Tragara, von der aus man einen atemberaubenden Blick auf die Felsformationen hat. Entlang der kunstvollen Via Krupp, die sich in Serpentinen die Klippen hinaufschlängelt, erreicht man die Gärten Augustus und das nahegelegene Kloster San Giacomo. Die Villa Jovis, die kaiserliche Residenz des Tiberius, ist das älteste Bauwerk der Stadt. Bei einem Besuch zwischen den gut erhaltenen Mauern, Säulen und Wasserbecken fühlt man sich wie ein Römer. Und schließlich: Wer sich für historische Relikte interessiert, sollte unbedingt das archäologische Museum von Anacapri besuchen, das die antiken Überreste der Insel ausstellt.
Eine Bootstour um die Insel ist ein absolutes Muss, insbesondere um die drei Felsnadeln (die Faraglioni) und die spektakuläre Blaue Grotte aus nächster Nähe zu bewundern. Wichtig: Die Grottentour ist nicht immer möglich. Aus Sicherheitsgründen muss man auf gute Bedingungen mit ruhiger See und Niedrigwasser warten.
Strände von Capri
Anders als oft angenommen, sind die Strände nicht die Hauptattraktion von Capri. Sie sind klein, kieselig und nicht besonders komfortabel – vor allem, weil man sie weit im Voraus buchen muss! Aber wenn man es schafft, sich in einem dieser kleinen Paradiese zu sonnen, kann man das Privileg genießen, in ein sauberes Meer voller Unterwasserüberraschungen einzutauchen. Die bekanntesten Strände sind Marina Grande, Marina Piccola, Fontelina und Lido Luigi.
Capri und seine Geheimnisse
Begnügen Sie sich nicht mit den üblichen Touristenattraktionen. Suchen Sie auf der Insel nach den weniger bekannten und ruhigeren Orten, an denen Sie die Schönheit ohne den üblichen Touristenstress genießen können. Hier sind ein paar sehenswerte Plätze.
Nehmen wir zum Beispiel den Belvedere dei Leoni (Löwenbalkon). Er liegt in der Nähe der Augustusgärten und bietet einen weitläufigeren und schöneren Ausblick. Um ihn zu erreichen, muss man allerdings den Hügel der Gärten erklimmen, und nicht jeder scheut diese Anstrengung. Wer es jedoch schafft, wird mit einzigartigen Erlebnissen belohnt.
Die Villa Lysis am Ende der Pizzolungo-Promenade wurde erst vor Kurzem wieder für Touristen geöffnet und ist daher noch nicht jedem bekannt. Erbaut vom Pariser Adligen Jacques Fersen, beherbergte sie zwei Jahrhunderte lang Künstler und Dichter und dient heute als Ausstellungsstätte. Um dorthin zu gelangen, muss man fast eine Stunde bergauf wandern … und das ist nicht jedermanns Sache.
Anacapri ist der am wenigsten touristische Ort der Insel. Anders als Capri liegt er auf einem Hügel, fernab vom Trubel, und hat sich ein interessantes mittelalterliches Erbe bewahrt. Bei einem Spaziergang durch die Straßen von Anacapri werden Sie endlich die Einheimischen in ihrem Dialekt sprechen hören und ihre herzliche Gastfreundschaft zu schätzen wissen. Über Anacapri erhebt sich der Solaroberg, der höchste Gipfel der Insel. Stellen Sie sich die Aussicht von dort oben vor! Um den Gipfel zu erreichen, muss man mit dem Sessellift fahren und ein Stück laufen. Aber die Belohnung ist wirklich unbezahlbar!
Der Leuchtturm Punta Carena ist der westlichste Punkt von Capri. Berühmt für seine spektakulären Sonnenuntergänge, ist er selbst im Winter einen Besuch wert, wenn das stürmische Meer mit dem orangefarbenen Licht der Sonne spielt. Ein weiterer Grund, nach Capri zurückzukehren … in der Nebensaison!
