Fünf Herbstziele in Albanien für Ihre nächste Reise

Fünf Herbstziele in Albanien

5 Minuten Lesezeit

Albanien wird weltweit neu entdeckt und gilt zunehmend als faszinierendes Reiseziel und nicht mehr als dekadentes, von armen Menschen bewohntes Land. Die Albaner haben ihre Städte, Naturlandschaften und Strände erfolgreich aufgewertet und sind entschlossen und überzeugt in den Tourismus eingestiegen. Wenn Sie das glamouröse Albanien mit seinen Stränden und Villen am Meer im Sommer bereits erlebt haben, entdecken Sie diesen Herbst die romantischere und ruhigere Seite dieses Landes mit seiner tausendjährigen Geschichte. Dank des zunehmend internationalen Flughafens Tirana (TIA) strömen Besucher ins Land, um es bis ins kleinste Detail zu erkunden. Der öffentliche Nahverkehr in Albanien ist noch nicht vollständig ausgebaut, aber Sie können fast überall auf private Transfers zurückgreifen. Bereit für Ihre Herbstreise?

 

Shkodra im Herbst

 

Ausgangs- und Endpunkt Ihrer Reise ist immer Tirana, die Hauptstadt, die heute weltweit für ihre neu entdeckte Eleganz und die vielen Denkmäler und Museen bekannt ist, die jederzeit einen Besuch wert sind. Wir möchten jedoch von Tirana aus nach Shkodra fahren, etwa 100 km weiter nördlich, um Sie in eine andere Welt eintauchen zu lassen.

Eine der ältesten Städte Europas und eine der schönsten Albaniens liegt an der Stelle, an der drei Flüsse einen romantischen, von Grün umgebenen See speisen. Einen perfekten Blick auf Shkodra bietet sich von der Rozafa-Schloss, einem Militärbau im venezianischen Stil, der seit dem 15. Jahrhundert über die Stadt wacht – obwohl das Gebiet bereits vor dem 10. Jahrhundert bewohnt war! Beim Abstieg ins Tal erkunden Sie die wichtigsten Monumente wie die Moscheen (Bleimoschee, Ebu Beker, Parrucë), die katholische Kathedrale, die orthodoxe Kathedrale und den Uhrturm. Besuchen Sie die Mes-Brücke aus dem 18. Jahrhundert, und verpassen Sie nicht einen Besuch im Marubi-Museum.

 

Valbonës-Nationalpark

 

Nach einer etwa dreistündigen Autofahrt von Shkodra erreichen Sie den  Valbonës-Nationalpark, der sich entlang des gleichnamigen Flusses erstreckt. Stellen Sie sich eine alpine, fast schweizerische Landschaft im Herzen des Balkans vor. Hohe, schneebedeckte Berge, bedeckt mit dichten Wäldern, während die Wälder in niedrigeren Lagen im Herbst in leuchtendem Rot und Orange erstrahlen!

In dieser Jahreszeit eignen sich die Wanderwege des Parks ideal für ausgedehnte Spaziergänge, Wanderungen und Erlebnistourismus. Sie bieten Halt bei Bauernhöfen und Weingütern, wo Sie auch übernachten können, wenn Sie es nicht eilig haben. Auf Ihren Reisen begegnen Sie Luchsen, Gämsen und Bären. Auch Wölfe sind nicht selten zu sehen – daher empfehlen wir Ihnen, immer an Touren mit ortskundigen Führern teilzunehmen. Nehmen Sie sich Zeit und probieren Sie die lokalen Spezialitäten: Die albanische Küche ist hier von ihrer besten Seite.

 

Ohridsee

 

Auf dem Rückweg Richtung Süden legen Sie einen Zwischenstopp am Ufer des Ohridsees ein. Dieses große Gewässer (358 km² Fläche, maximale Tiefe 288 Meter), etwa 700 Meter über dem Meeresspiegel gelegen, gehört nur zu einem Drittel zu Albanien – der Rest des Sees liegt in Nordmazedonien –, doch das reicht aus, um die Schönheit der herbstlichen Farben zu bewundern, die sich im ruhigen Wasser spiegeln. Machen Sie einen Spaziergang durch die lokalen Fischerdörfer wie Lin, Tushemisht und Selca (mit ihren archäologischen Stätten), wo der Massentourismus die romantische Atmosphäre des „alten Albaniens“ nicht verändert hat. Pogradeci ist das größte urbane Zentrum, eine Stadt mit tausendjähriger Geschichte, die jedoch aufgrund der vielen Zerstörungen und Wiederaufbauten ein modernes Aussehen hat.

 

Herbstlaub am Qafështame-Berg

 

Wenn Sie Herbstlaub und seine warmen Farben mögen, setzen Sie Ihre Tour zum  Qafështame-Berg (oder einfach Qafësh) fort. Seine Wälder bieten das spektakulärste Laub der Saison sowie atemberaubende Ausblicke auf die umliegende Landschaft. Die Stadt, um die sich so viel Schönheit dreht, ist Kruja (auch Cròia genannt) – ein Ort, der in der Antike von illyrischen und albanischen Stämmen bewohnt wurde, wo die sichtbaren Spuren der Geschichte jedoch nur auf die jüngste Herrschaft hinweisen: die osmanische und die slawische. Neben der Schloss, die mit dem Nationalhelden Skanderbeg in Verbindung gebracht wird, sind die Moschee und der Basar einen Besuch wert.

 

Berat und seine „tausend Fenster“

 

Bevor Sie nach Tirana zurückkehren, sollten Sie Ihre Tour mit einem Besuch der Stadt Berat abschließen. Diese Stadt ist als „Ort der tausend Fenster“ bekannt, da der erste Blick auf die auf dem Hügel thronenden Häuser fällt. Sie alle haben Fenster zum Tal gerichtet, sodass man das Gefühl hat, tausend Augen würden einen beobachten, wenn man sich nähert! Und das ist erst der Anfang eines interessanten Besuchs.

Die Altstadt von Berat ist noch immer im osmanischen Stil gehalten, beherbergt aber sowohl christliche als auch muslimische religiöse Gebäude. Sie ist in drei Hauptbereiche unterteilt, die Ihnen bei der Planung Ihrer Besichtigungen helfen: Neben der gut sichtbaren Kalaja (Burg) fallen Ihnen sofort das Viertel Mangalem (Unter der Burg) und das Viertel Gorica am linken Ufer des Flusses Osum ins Auge. Berats mittelalterliche Straßen und Plätze bewahren eine Atmosphäre, die, unterstützt durch den lieblichen Herbstmorgennebel, einzigartige Erlebnisse bietet. Paläste, Museen, Türme und Klöster, von denen viele zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören, runden den Charme dieses zeitlosen Ortes ab.

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