Entdecken Sie Kasachstans verborgene Reiseziele

Fünf Reiseziele in Kasachstan

5 Minuten Lesezeit

Das sicherste Reiseziel der Welt? Kasachstan! Nein, das ist kein Witz … Dieses wenig bekannte Land, eingebettet zwischen den Großmächten Russland und China, hat seine gesamte Politik auf die uralte Weisheit seiner Nomadenvölker aufgebaut: Diplomatie. In dieser Region neutral zu bleiben ist nicht einfach, doch Kasachstan gelingt dies hervorragend, was zu beachtlichem wirtschaftlichem Wohlstand führt. Es erscheint unglaublich, dass der Tourismus das Land noch nicht entdeckt hat! Deshalb laden wir Sie ein, fünf besonders interessante Orte in diesem wundervollen „vergessenen Land“ zu besuchen.

 

Anreise und Fortbewegung

 

Um dieses riesige Land zu erreichen und zu erkunden, ist das Flugzeug die beste Option. Vor Ort hilft Ihnen ein privater Transfer mit Fahrer, sich nicht zu verfahren und jeden Stopp Ihrer Reise in vollen Zügen zu genießen. Der Hauptflughafen ist Astana (NQZ). Von dort aus starten nationale Verbindungen zu regionalen Flughäfen wie Turkistan und Aktau. Verlassen Sie sich stets auf ortskundige Führer, wie beispielsweise ortskundige Chauffeure, die Ihnen während Ihrer Transfers die Schönheiten des Landes näherbringen.

 

Astana

 

Astana, auch bekannt als Nur-Sultan, ist die Hauptstadt Kasachstans. Die Stadt blickt auf eine tausendjährige Geschichte zurück und war einer der ersten festen Anlaufpunkte für die Nomadenstämme, die einst das ganze Land durchstreiften. Heute präsentiert sie sich als hochmoderne und zukunftsorientierte, saubere und künstlerisch gestaltete Metropole, die Altes und Neues harmonisch vereint. Verpassen Sie nicht Astanas Hauptattraktionen: den futuristischen Präsidentenpalast, den Friedenspalast, die Nur-Sultan-Moschee, die Hazrat-Moschee, den Singenden Brunnen und das Nationalmuseum. Trotz ihrer islamischen Wurzeln bietet Astana zahlreiche Restaurants, Geschäfte und Unterhaltungsmöglichkeiten im westlichen Stil. Respektieren Sie die kasachische Kultur, die zwar tolerant, aber auch zurückhaltend gegenüber Exzessen ist. Die Stadt bei Nacht zu erleben ist genauso magisch wie tagsüber!

 

Kasachstans Bergseen

 

Etwa dreizehn Autostunden von Astana entfernt (eineinhalb Flugstunden mit Landung in Almaty) liegt Kasachstans zweites absolutes Muss: die atemberaubenden Bergseen. Ein ganzer Nationalpark schützt mehrere Gewässer in den Höhen des Tian-Shan-Gebirges. Die bekanntesten sind die drei Kolsai-Seen, die zwischen 1.800 und 2.300 Metern über dem Meeresspiegel liegen und wie Juwelen zwischen den Felswänden dieser hoch aufragenden Gipfel eingebettet sind.

Eine kurvenreiche Straße verbindet diese Seen mit dem Kaindy-See – weniger als eine Autostunde entfernt. Der Kaindy-See ist vielleicht sogar noch eindrucksvoller, denn er beherbergt einen ganzen Wald mit versunkenen Wurzeln! Die Bäume ragen wie hohe, weiße Geister aus dem türkisfarbenen Wasser empor und erinnern daran, dass hier einst ein Tal lag, das später durch ein Erdbeben und einen Erdrutsch überflutet wurde, der den Lauf eines Flusses dauerhaft blockierte.

 

Turkistan

 

Zwei Flugstunden von Astana entfernt, im Süden Kasachstans, liegt die tausend Jahre alte Stadt Turkistan. Hierher zu reisen, mitten in eine trockene Region, die wenig mit den alpinen Seenlandschaften gemein hat, lohnt sich, um das majestätische Mausoleum von Khawaja Ahmed Yasawi zu bewundern. Errichtet im 14. Jahrhundert auf den Ruinen des Grabes eines berühmten Sufi-Dichters aus dem 12. Jahrhundert, präsentiert dieses spektakuläre, unvollendete Bauwerk die ganze Schönheit der Timuridenarchitektur: Bemalte Keramikkuppeln, Mosaike, Gold und Türme dominieren einen Park mit weitläufigen, gepflegten Rasenflächen. Die Existenz dieser für den asiatischen Islam so kostbaren Kultstätte hat Turkistan zu einem „zweiten kleinen Mekka“ und damit seit Jahrhunderten zu einem Ziel religiöser Pilger gemacht. Der westliche Tourismus hat es erst vor Kurzem entdeckt, und es ist die Reise definitiv wert!

 

Der Schiffsfriedhof von Aralsk

 

Sie müssen nach Aralsk im Westen Kasachstans reisen, um etwas Ungewöhnliches zu sehen … faszinierend einerseits und erschreckend dramatisch andererseits. Aralsk entstand als Hafenstadt und betrieb eine Fischereiflotte auf dem Aralsee, einst einem der größten Seen der Welt. Nach der rücksichtslosen Ausbeutung seines Wassers zur Versorgung der russischen und chinesischen Landwirtschaft in den 1960er Jahren verschwand der Aralsee fast vollständig und schrumpfte so stark, dass Aralsk heute eine Binnenstadt ist! Ein ewiges Mahnmal dieser Tragödie ist der riesige Friedhof rostender Fischerboote, die in der Sonne einer nun verlassenen Landschaft vor sich hin vegetieren.

 

Aktau am Aralsee

 

Der Aralsee ist zwar noch immer recht groß, aber nur noch etwa 10 % seiner einstigen Ausdehnung. Derzeit wird versucht, die Flüsse umzuleiten, um den See wieder aufzufüllen, doch dies wird noch lange dauern. Zu den wenigen Städten, die noch vom Wasser des Aralsees profitieren, gehört die Stadt Aqtau (oder Aktau). Sie verfügt über einen Fischereihafen und ist gleichzeitig ein beliebter Badeort. Ihre Sandstrände liegen am Fuße weißer Klippen, die aus flachen, glatten Felsen bestehen und eine einzigartige Landschaft bilden. Die Stadt bietet wunderschöne Sehenswürdigkeiten: das Soldatendenkmal, das Christoph-Kolumbus-Denkmal, das Historische Museum und den Leuchtturm Melovoy – der auf einem elfstöckigen Gebäude errichtet wurde! Aktau ist zweieinhalb Flugstunden von Astana entfernt.

Flughäfen in der Nähe

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