Ksamil und Korfu: die Meer Zwillinge | Reiseblog Transfeero

Ksamil und Korfu: die Meer Zwillinge

6 Minuten Lesezeit

Wo Griechenland und Albanien aufeinandertreffen, liegen zwei der schönsten Badeorte Südeuropas. Obwohl sie in zwei verschiedenen Ländern liegen und nur durch einen schmalen Meeresstreifen getrennt sind, sind die Insel Korfu (Griechenland) und die Stadt Ksamil (an der albanischen Küste) wie Zwillinge. Beide nutzen den Flughafen Korfu (CFU) als wichtigsten touristischen Knotenpunkt. Unterschiedliche Welten, unterschiedliche Kulturen, sogar unterschiedliche Religionen … aber dasselbe traumhafte Meer, dieselben Strände, die Besucher verzaubern. Korfu und Ksamil sind ein Urlaub, den man am besten gemeinsam genießt und der einem wahrhaft mediterranen Sommer gerecht wird.

 

Wie reisen Sie im Ort

Nach Ihrer Landung auf Korfu können Sie die Insel bequem mit den staatlichen öffentlichen Verkehrsmitteln erkunden. Alternativ können Sie einen privaten Transfer mit Fahrer buchen, der Ihnen während Ihres gesamten Urlaubs zur Verfügung steht. Vom Hafen von Korfu aus können Sie mit öffentlichen Fähren nach Saranda übersetzen, der albanischen Stadt, zu deren Gemeinde auch die Strände von Ksamil gehören. Von dort aus geht es mit dem Taxi oder anderen Verkehrsmitteln weiter zu Ihrem Ziel. Die Fahrt dauert zweieinhalb Stunden.

 

Das wunderschöne Korfu

Korfu ist eine der faszinierendsten Inseln Griechenlands und liegt im Ionischen Meer vor der Nordwestküste des Landes. Die Insel, von den Griechen Kerkyra genannt, blickt auf eine jahrtausendealte Geschichte zurück, die ihre Kultur, Architektur und Traditionen tiefgreifend geprägt hat. Dank ihrer strategischen Lage war Korfu im Laufe der Jahrhunderte umkämpft und von zahlreichen Mächten regiert worden, was ihr eine einzigartige Identität verliehen hat.

Die Hauptstadt der Insel gilt als einer der schönsten Orte im Mittelmeer und wurde zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Bei einem Spaziergang durch die engen Gassen (die „Kantounia“) können Sie elegante Gebäude im venezianischen Stil, charmante Plätze und alte Festungen bewundern, die von der reichen Vergangenheit der Insel zeugen. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten zählen die Alte und die Neue Festung, die zum Schutz der Stadt vor feindlichen Angriffen errichtet wurden.

Neben ihrem historischen und kulturellen Erbe ist Korfu auch für seine atemberaubenden Naturlandschaften bekannt. Die Insel bietet eine außergewöhnliche Vielfalt an Landschaften mit Olivenbäumen, goldenen Stränden und kristallklarem Wasser. Orte wie Paleokastritsa, Sidari und Kassiopi sind nur einige Beispiele für die Schönheit dieser zerklüfteten Küsten mit ihren versteckten Buchten! Genießen Sie auch die kulinarischen Köstlichkeiten Korfus! Die lokale Küche vereint traditionelle griechische Zutaten mit italienischen, insbesondere venezianischen Einflüssen.

 

Sehenswürdigkeiten auf Korfu: Denkmäler und Strände

 

Wenn Sie aus so viel Schönheit wählen müssten, wären die bekanntesten Strände Korfus zweifellos:

 

  • Paleokastritsa – an der Westküste – ist bei Touristen wegen seiner fünf Buchten sehr beliebt! Auch als Tauchspot ist er bekannt.
  • Weiter westlich liegt  Timoni, ein fast geheimer Strand, den Sie über einen etwas abenteuerlichen Pfad durch die Vegetation erreichen.
  •  Glyfada ist ein weiterer exklusiver Strand der Insel, der für seine spektakulären Sonnenuntergänge bekannt ist.
  • Der nördlich gelegene Canal d’Amour bietet dank des Sandsteins einen atemberaubenden Blick auf das azurblaue und weiße Meer.
  • Halikounas (im Südwesten) überblickt eine Lagune, die nur durch einen schmalen Sandstreifen vom Meer abgetrennt ist.
  • Im Osten liegt Barbati mit seinem weißen Kiesstrand, der steil ins kristallklare Meer abfällt.

 

Jenseits des Meeres bietet Korfu charmante Ecken, in denen das Leben einfach und traditionell ist. Wer es ruhiger mag, sollte Kavos erkunden – das südlichste Dorf der Insel (etwa eine Autostunde von der Hauptstadt entfernt), berühmt für seine farbenfrohen Läden. Oder man besteigt den Aussichtspunkt in Pelekas, einem kleinen Dorf im Landesinneren, das auf einem Felsen thront und einen Panoramablick über die Insel bietet. Auch das typisch griechische Fischerdorf Agios Gordios wird Sie verzaubern. Noch beeindruckender ist jedoch der Akilleion-Palast – ein Gebäude im italienischen Stil aus dem 19. Jahrhundert, umgeben von einem wunderschönen Park. In Korfu-Stadt können Sie die Kirchen (Agios Spyridon, Agios Jason und Sosipater, Pantokrator usw.), das Museum für Asiatische Kunst, die Esplanade – einen Platz, der von wunderschönen Gebäuden und Stadtparks gesäumt ist – und die beiden Festungen bewundern.

 

Ksamil und die Wunder des Meeres

Ksamil gehört zur Gemeinde Saranda, einer Stadt im Süden Albaniens mit Blick auf das Ionische Meer. Neben ihrem Hafen, dem kristallklaren Wasser und ihrer jahrtausendealten Geschichte besticht Saranda durch eine fröhliche und lebhafte mediterrane Atmosphäre, die in den letzten Jahren immer mehr Besucher aus ganz Europa angezogen hat. Abseits der Stadtstrände bietet Saranda einen idealen Ausgangspunkt für Ausflüge zu Sehenswürdigkeiten wie der archäologischen Stätte Butrint, einem UNESCO-Weltkulturerbe, und der Quelle „Blaues Auge“, die für die außergewöhnliche Farbe ihres Wassers bekannt ist.

Etwa 15 Kilometer südlich von Saranda liegt Ksamil, ein Badeort, der für seine wunderschönen Strände berühmt ist. Oft als „Malediven Albaniens“ bezeichnet, zeichnet sich Ksamil durch goldene Strände mit feinem Sand und unglaublich klarem Wasser aus, die an tropische Reiseziele erinnern. Vier kleine Inseln, die unweit der Küste liegen und mit dem Boot, Kajak oder an ruhigen Tagen sogar schwimmend erreicht werden können, tragen zusätzlich zu seinem Charme bei.

 

Sehenswürdigkeiten in Ksamil: Denkmäler und Strände

Die Strände von Ksamil gehören zu den wenigen an der Albanischen Riviera mit weitläufigen Sandstränden und sind daher besonders bei Familien und Erholungssuchenden beliebt, die sich in flachem, ruhigem Wasser entspannen möchten. In der Hochsaison, vor allem im Juli und August, ist der Andrang sehr groß, weshalb viele Reisende die Region lieber im Juni oder September besuchen. Die bekanntesten Strände sind Bora Bora, Ishujt (auch bekannt als Strand der Drei Inseln) und Pulebardha (der wildeste und abgelegenste Strand). Auch die vorgelagerten Inseln bieten kleine, unberührte und leicht zugängliche Strände.

Neben den Stränden können Sie rund um Ksamil den Archäologischen Park Butrint und die nahegelegene Lagune bewundern. Dieser historische Spaziergang ist eine reizvolle Verbindung von Kultur und Natur. Im Zentrum von Butrint angekommen, sollten Sie unbedingt die Burg von Ali Pascha besteigen – ein Erlebnis, das mit einem spektakulären Blick auf die Küste belohnt wird!

 

Beste Reisezeit

Wenn Sie das Nachtleben und die ausgelassene Stimmung inmitten vieler Menschen genießen, ist der Sommer die ideale Reisezeit. Wenn Sie hingegen einen ruhigeren Urlaub bevorzugen, besuchen Sie Korfu und Ksamil im Herbst. Das orthodoxe Osterfest auf Korfu ist ein absolutes Muss. In Albanien sollten Sie sich das Musik- und Tanzfestival in Saranda (zwischen Mai und Juni) und das Muschelfestival in Ksamil (im Frühsommer) nicht entgehen lassen, wo Sie diese lokalen Spezialitäten, den Stolz der Gemeinde, probieren können.

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Written by

Grazia Musumeci

Born in Catania, I have a PhD in Foreign Languages ​​and have been working as a translator, web writer, and web data/content editor in the publishing and tourism sectors since 1999. In addition to Italian, I speak fluent English (advanced level) and have a good knowledge of French and Spanish. I also have a quite good knowledge of German. In my spare time, I enjoy writing, taking photos and ...trying to learn Arabic!

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