Sankt Anton am Arlberg: Ihr Skiabenteuer im Paradies

Sankt Anton am Arlberg: Skifahren auf einem Filmset

4 Minuten Lesezeit

Wenn Sie Ihren Urlaub in Sankt Anton am Arlberg in den Tiroler Alpen buchen, bewegen Sie sich nicht nur im Schnee eines der schönsten Skiorte Mitteleuropas, sondern wandeln – und skifahren – buchstäblich durch die Geschichte. In Sankt Anton gleiten die Menschen seit jeher über den Schnee. Die Wintersporttradition ist hier so alt, dass es einheimische Auswanderer waren, die die Stadt verließen, um nach Amerika auszuwandern, die im 19. Jahrhundert die USA für diesen Sport begeisterten. Sankt Anton exportiert also Skier! Ihre Skiwoche hier zu verbringen bedeutet daher, den authentischen Geist dieses Sports aufzusaugen. Und auch wenn die Schweiz und Kanada Österreich inzwischen den Titel des „Ski-Hotspots“ abgenommen haben: Sankt Anton bleibt ein wahres Skiparadies!

 

Sankt Anton – ein leicht erreichbares Paradies

 

Nur 110 km vom Flughafen Innsbruck (INN) und etwa zwei Autostunden von mindestens fünf weiteren europäischen Flughäfen, darunter Zürich (ZRH), entfernt, ist der Skiort Sankt Anton am Arlberg hervorragend erreichbar. Ausgezeichnete Autobahnen ermöglichen eine stressfreie Anreise mit dem Auto, und ein durchgehender Taxi- und Fahrdienst, der im Winter sogar verdoppelt wird, bietet Reisenden – ob Einzelpersonen oder Gruppen – höchsten Komfort. Sankt Anton ist zudem an das Bahnnetz angebunden und verfügt über einen direkten Bahnhof mit optimaler Anbindung an die Pisten.

 

Wo und wie man in Sankt Anton Ski fährt

 

Die Pisten sind über die brandneuen Seilbahnen außerhalb des Ortes im Osten und Westen erreichbar. Im Westen bietet ein Aufzugssystem direkten Zugang zu den Bergkabinen und damit spektakuläre Ausblicke während der Fahrt. Die westlichen Seilbahnen erschließen die Galzig-Pisten bis hin zu den Gipfeln Schindler und Valluga. Im Osten starten die Nasserein-Seilbahnen zu den Pisten, die mit den Kapall-Gipfeln verbunden sind. Direkt oberhalb der Stadt liegt das Steissbachtal, ein beliebtes Skigebiet mit vielen Annehmlichkeiten.

Die Berge rund um Sankt Anton bieten traumhafte Pisten, teilweise mit 1.500 Höhenmetern, doch der Wintersport ist hier wirklich für alle geeignet. 43 Prozent der Pisten sind blau und ideal für Anfänger und Familien mit Kindern. Sie befinden sich im Gebiet Rendl und Galzig. Experten können sich auf den 41 Prozent roten Pisten zwischen Rendl und Galzig beweisen, während nur wenige Champions die schwarzen Pisten (16 Prozent) in Angriff nehmen, die fast überall zu finden sind, insbesondere aber entlang der Valluga-Nordabfahrt-Linie.

 

Tiefschneefans finden zwischen Rendl, Valluga und Gampen 200 km frisch präparierte Pisten. In Gampen kann man auch rodeln, während die besten Langlaufloipen hauptsächlich in Verwall und Sankt Christoph liegen. Abenteuerlustige im freien Gelände können die Freiheit und den Nervenkitzel in Schindlerkar, Nordabfahrt, Mattun und Zürs genießen.

 

Ein Filmset

 

Sankt Anton ist das „Hollywood des Schnees“! Abenteuer- und Schneefilme werden hier seit den 1930er-Jahren gedreht. Viele deutsche und österreichische Filme nutzten die Hänge und Berge als Kulisse, und einige, wie zum Beispiel „Der weiße Rausch“ (1931), trugen zum weltweiten Ruhm der Region bei. Auch Robert Redford und Gene Hackman fuhren hier Ski und spielten die Hauptrollen in dem Film „Downhill Racer“ (1969). 2011 wurde in Sankt Anton auch „Chalet Girl“ mit Felicity Jones in der Hauptrolle gedreht.

 

Tourismus hat hier Tradition seit dem 14. Jahrhundert

 

Nicht weit von Sankt Anton entfernt liegt St. Christoph am Arlberg. Dieses Dorf bietet ebenfalls einige Skipisten, insbesondere leichte für weniger Geübte, und birgt zudem eine reiche Geschichte. Tatsächlich scheint die gesamte Ski- und Tourismusindustrie des Arlbergs hier ihren Ursprung zu haben.

Der lokalen Überlieferung zufolge waren die Wege, die durch diese Wälder und Weiden führten, im 14. Jahrhundert sehr beliebt, da sie Tirol mit Vorarlberg verbanden. Es war ein einfacher Hirte namens Heinrich Findelkind, der das Potenzial dieses Wanderverkehrs erkannte: Er errichtete ein Hospiz für Reisende, das sich so zum ersten Kurort für Touristen in der Gegend entwickelte.

Kurz gesagt: Wenn Sie heute in Sankt Anton und im gesamten Arberggebiet Ski fahren und eine schöne Zeit verbringen können, verdanken Sie das diesem gastfreundlichen Bewohner, der vor 700 Jahren dort lebte!

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