Über fünf Millionen Einwohner, spektakuläre Wolkenkratzer und faszinierende Pagoden, exotische Düfte und Farben und eine unberührte Natur: Bangkok, die Hauptstadt Thailands, ist ein magischer Ort, den es immer wieder neu zu entdecken gilt, besonders im Winter. Die Monate November bis Februar sind ideal (auch klimatisch), um einen Urlaub in dieser zauberhaften Metropole zu genießen. Nach Ihrer Landung am internationalen Flughafen Suvarnabhumi (BKK) stehen Ihnen zahlreiche Möglichkeiten zur Verfügung. Wir stellen Ihnen drei Ideen vor, wie Sie Bangkok auf unterschiedliche Weise erleben können, und begleiten Sie gerne auf Ihrer Entdeckungsreise mit unseren privaten, individuell gestalteten Transfers.
Über Bangkok
Bangkok entstand aus einem siamesischen Fischerdorf, das von den Chinesen kolonisiert wurde. Im 18. Jahrhundert entwickelte es sich zur Stadt, als der König die Küstengebiete zurückeroberte und die strategische Lage des Zentrums nutzte. Innerhalb weniger Jahrhunderte wurde Bangkok zu einer Hauptstadt mit reicher Kultur, Kunst und – in jüngster Zeit – auch neuen Technologien.
Um die Schönheit der Natur zu bewundern, genügt ein Ausflug aus der Stadt. Wälder auf der einen Seite und Strände mit Mangrovensümpfen auf der anderen Seite erinnern an die Schönheit Südostasiens. Im Stadtzentrum erwarten Sie Tempel, majestätische Statuen, Parks, aber auch Museen, Märkte und pulsierende Viertel, in denen das Leben nachts zum Leben erwacht. Doch wie viele Möglichkeiten gibt es, Bangkok wirklich zu erleben und tief in die Stadt einzutauchen?
Die Tempelroute
Der klassische Weg, Bangkok zu entdecken, führt über die historischen und künstlerischen Routen. Der Charme Bangkoks Vergangenheit spiegelt sich in seinen spektakulären Tempeln und antiken archäologischen Stätten wider.
Wat Arun ist wohl der schönste Tempel der Hauptstadt. Eine wahre „Stadt aus Gold“ mit Kuppeln, Türmen, geheimen Kammern, Gärten und Gebetsstätten. Die goldene Buddha-Statue ist ihr Hauptsymbol, und die reiche Kunstsammlung, die sie schmückt, stammt aus dem 18. Jahrhundert. Wat Phra Kaew (1785) ist ein Tempelkomplex aus einhundert Gebäuden und beherbergt den prächtigen Smaragd-Buddha. Seine acht Prangs (heiligen Türme), die umfangreiche Bibliothek und die Fresken sind nur einige der Schätze, die Sie hier entdecken können. Im Wat Pho erhebt sich der gigantische Liegende Buddha (46 Meter lang und 15 Meter hoch). Die hoch aufragenden Türme sind vollständig mit kostbarer, verzierter chinesischer Keramik bedeckt. Die Nähe zum Königspalast macht ihn zu einem der begehrtesten Reiseziele. Der modernere Wat Benchamabophit (Ende des 19. Jahrhunderts) wurde aus Carrara-Marmor, Gold und Keramik erbaut. Im Inneren können Sie kostbare Buddha-Statuen bewundern.
Auch eine Tour durch die alten Tempel von Ayutthaya ist ein einzigartiges Erlebnis. Nördlich der Metropole gelegen, war Ayutthaya vier Jahrhunderte lang die Hauptstadt des Königreichs Siam, bevor Bangkok diese Rolle übernahm. Die zehn Tempel, die diesen Ort schmücken – alle aus Stein erbaut – stammen aus dem 15. und 16. Jahrhundert.
Besondere Erlebnisse in Bangkok
Um Bangkok auf einzigartige Weise zu erleben, gönnen Sie sich besondere Erlebnisse mit alternativen Transportmitteln.
Unternehmen Sie zum Beispiel eine Bootsfahrt auf den Kanälen (Klongs), die sich entlang der Küste und ins Hinterland schlängeln. An Bord traditioneller Boote oder moderner Fähren können Sie die wilde Seite der Hauptstadt ebenso bewundern wie ihre traditionelle – zum Beispiel die Stelzenhäuser und schwimmenden Märkte.
Ein Besuch des schwimmenden Marktes ist ein fantastisches Erlebnis. Händler bieten ihre Waren von Booten und Kanus aus an Kunden an, die auf Brücken oder anderen kleinen Booten stehen. Das Einkaufen auf diesen Märkten, die oft abends mit romantischer Beleuchtung geöffnet sind, ist ein unbeschreibliches Erlebnis.
Wenn Sie Extravaganz lieben, besuchen Sie Chinatown im Viertel Yaowarat. Die lebendige chinesische Gemeinde weiß, wie man einen Besuch bereichert, und die „Drachen“-Traditionen sind immer wieder faszinierend. Wer Bangkok aus der Vogelperspektive erleben möchte, sollte unbedingt den Mahanakhon-Wolkenkratzer besteigen und den „Skywalk“ ausprobieren. Von der Terrasse in 314 Metern Höhe über dem Meeresspiegel fühlt man sich tatsächlich wie im Himmel.
Bangkoks Strände
Bangkok besitzt eine exotische Küste voller Gegensätze. Sandstrände wechseln sich mit Lagunen und Mangrovenwäldern ab. Jeder Strand hat seinen eigenen Charme und ist einen Besuch wert.
Zu den schönsten zählen zweifellos die Strände von Hua Hin: weite, goldene Sandflächen mit zahlreichen touristischen Einrichtungen, Restaurants und Serviceleistungen. Sie liegen zwar etwas außerhalb von Bangkok und die Fahrt dorthin dauert über zwei Stunden, gelten aber als einer der schönsten Strände der Region.
Etwas näher, etwa zwei Stunden von Bangkok entfernt, liegt Pattaya, ein Küstenort mit traumhaften Stränden und malerischen Tempeln.
Bang Saen gilt aufgrund seiner Nähe zur Hauptstadt und seiner Beliebtheit als Touristenziel als DER Strand Bangkoks. Er ist der belebteste und dynamischste Strand mit einer gut ausgestatteten Strandpromenade, an der sich Unterkünfte und Restaurants entlang des Sandstrandes erstrecken.
Wonnapha ist ebenfalls eine Überlegung wert, obwohl sein naturbelasseneres Erscheinungsbild ihn bei traditionellen Touristen etwas weniger beliebt macht.
Ko Samui hingegen ist eine ganz andere Geschichte. Obwohl die Insel oft zu den Stränden Bangkoks gezählt wird, liegt sie tatsächlich recht weit von der Hauptstadt entfernt. Die Fahrt dorthin dauert elf Stunden, und neben der Fähre ist die Anreise mit dem Privatflugzeug die beste Option. Die atemberaubende Schönheit dieses einzigartigen und ursprünglichen Ortes ist jedoch untrennbar mit dem touristischen Wert Bangkoks verbunden, das nach wie vor der ideale Ausgangspunkt bleibt.
